Aurelius AG wechselt in m:access

12.04.2012

Aurelius AG wechselt in m:access

  • Börse München baut Mittelstandssegment aus

Mit Wirkung zum 10. April 2012 wird die Aurelius AG aus Grünwald bei München im Mittelstandssegment m:access (Freiverkehr) der Börse München notiert. Die Aurelius AG ist auf den Erwerb von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen sowie die Beratung dieser und anderer Unternehmen fokussiert. Zum Portfolio von Aurelius zählen beispielsweise die Berentzen Gruppe, Blaupunkt, Hanse Yachts oder Thales CIS. Die Unternehmen im Portfolio werden durch Aurelius auch operativ begleitet.

„Die Aufnahme der Aurelius AG in m:access beweist die Attraktivität unseres Mittelstandssegmentes“, so Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Börse München. „Dass sich die Aurelius AG für m:access entschieden hat, bestätigt unsere Strategie. Wir setzen auf eine hohe Transparenz der Emittenten verbunden mit überschaubaren Kosten“, so Schmidt. „Mit der Aurelius AG haben wir einen absoluten Kenner des Mittelstandes und der Börsenlandschaft für m:access gewonnen, denn ein Börsengang gehört auch zur Verkaufsstrategie für die Konzernunternehmen von Aurelius.“

„Uns bedeutet die offene Kommunikation gegenüber unseren Anlegern sehr viel und so veröffentlichen wir von Beginn an regelmäßig und zeitnah aktuelle Pressemitteilungen, Geschäfts- und Halbjahresberichte, Informationen zur Hauptversammlung sowie einen detaillierten Finanzkalender“, so Dr. Dirk Markus, Vorstandsvorsitzender der Aurelius AG.

Mit Büros in München und London sowie Tochtergesellschaften in vielen europäischen Ländern sowie in China und Malaysia ist Aurelius weltweit tätig. Die Transaktionserfahrung resultiert aus inzwischen mehr als fünfzig Unternehmenskäufen und -verkäufen. Das Umsatzvolumen der Unternehmungen oder Konzernabspaltungen, die Aurelius erwirbt, liegt zwischen 30 Millionen und 750 Millionen Euro. Aurelius erwirbt grundsätzlich Mehrheitsbeteiligungen, meist 100 Prozent der Anteile. In der Regel finanziert Aurelius den Kauf der Unternehmen mit Eigenkapital, so dass kein Verkaufsdruck herrscht.

Über m:accessDas Segment m:access wurde 2005 von der Börse München speziell für mittelständische Unternehmen geschaffen. M:access verbindet dabei hohe Anforderungen an die Unternehmen – zum Beispiel das Erstellen eines Prospektes sowie die jährliche Teilnahme an einer Analystenkonferenz – im Dienste einer ausreichenden Transparenz für den Anleger mit geringem bürokratischem Aufwand und niedrigen Kosten. Im Jahr 2011 wurde das bis dahin auf Eigenkapital ausgerichtete Segment auch um die Möglichkeit erweitert, sogenannte Mittelstandsanleihen zu platzieren. Die Anleihen müssen dabei ein Mindestvolumen von 25 Millionen Euro und eine für Privatanleger freundliche Stückelung von maximal 1.000 Euro aufweisen. Das Segment m:access bietet dem innovativen und erfolgreichen Mittelstand damit eine ideale Plattform, um über die Börse Eigen- und Fremdkapital aufzunehmen.

Über die Bayerische Börse AGDie Bayerische Börse AG betreibt mit der Börse München und greenmarket zwei öffentlich-rechtliche Börsen. Die öffentlich-rechtliche Struktur garantiert die Neutralität, die für die Wahrung der Interessen der Marktteilnehmer, Anleger und Emittenten unverzichtbar ist. Die Bayerische Börse AG spielt eine zentrale Rolle als Vorreiter und Knowhow-Träger im Bereich von Kapitalmarkt- und Marktorganisationsfragen.

Es werden mehr als 12.400 Wertpapiere der verschiedensten Gattungen aus über 60 Ländern gehandelt. Die Warenbörse greenmarket organisiert Spot- und Termin-Handel von CO2-Emissionszertifikaten mit einem integrierten Clearing & Settlement über einen zentralen Kontrahenten (CCP). Darüber hinaus ist die Bayerische Börse AG Mitbetreiberin der Handelsplattform zweitmarkt.de für den Handel geschlossener Fonds. Diese ist Marktführer in ihrem Segment.